Wilhelmi Aktuell

Hier werden Sie in den nächsten Tagen einzelne Artikel, Bilder und andere Impressionen von den Projekttagen am WHG erhalten. Die einzelnen Beiträge sollen Ihnen die Vielfalt der Projekte näherbringen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern und Lesen der einzelnen Beiträge unter diesem ersten – wir bemühen uns, Ihnen ein realistisches Bild zu zeichnen – abwechslungsreich, bunt, kritisch, ausdauernd, vielfältig und und und.

Ihre Redaktion

An dieser Stelle können Sie auch die fertige Zeitung herunterladen!

Schule ohne Unterricht! – Erwartungen zur Projektwoche
(Montag, 16.07.2018, 11:00 Uhr)


In den letzten Tagen vor der Projektwoche haben wir die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schülerinnen und Schüler  nach ihren Erwartungen zu den Projekten befragt, die im Folgenden zu begutachten sind. (fm)



Arbeiten in der Redaktion!
(Montag, 16.07.2018, 13:00 Uhr)

Der erste Tag in der „Projektzeitung“ war gefüllt mit Redaktionsarbeit. Angefangen beim Meeting der gesamten Redaktion, bei dem erarbeitet wurde, wie die redaktionelle Arbeit im Verlauf der Woche ablaufen soll, bis hin zur Einführung in die Welt des Journalismus. 
Was ist ein Interview, was ein Kommentar und wie gestalte ich meine Texte ansprechend? Das wissen wir jetzt und wenden es direkt in der Planung der einzelnen Reporterteams an. 
Wer berichtet über welches Projekt und wie wollen wir die Vielfalt der Projekte auf unseren Blog bringen? All das haben wir heute erarbeitet und sind bereit in eine Woche voller spannender Berichterstattungen zu starten! (fm)


Unsere Zugangsberechtigung

Die erste Redaktionssitzung

Legofiguren zum Leben erweckt

(Dienstag, 17.07.2018, 10:30 Uhr)

Am ersten Tag der Projektwoche  fangen die Teilnehmer des Stopmotion Film Projekts an, die Tablets, die dafür benutzt werden, kennenzulernen. Sie verwenden dafür ihre davor selbst geschriebenen Skripte und bauen eine dazu passende Landschaft aus Legosteinen.


Um den Film zu erstellen, bewegen sie die Figuren immer nur ein kleines Stückchen und machen dann ein Foto. Dadurch entsteht am Ende ein Kurzfilm. Jede Gruppe hat ihre eigene Geschichte. Der Kurzfilm von Gruppe 1 zeigt ein Fußballspiel. Die zweite Gruppe hat sich eine Geschichte über ein Freizeitparkaufenthalt von ein paar Freundinnen und einer gemeinen Clique, die sich streiten, ausgedacht. Und die dritte Gruppe beschreibt eine friedliche Welt, welche von Schurken zerstört wird. Die anderen Gruppen haben ebenso tolle Geschichten, über die Sie im Laufe der Woche noch Näheres erfahren können. (as, vk)


„Zu Hause ist eher meine Frau die Gärtnerin“

(Dienstag, 17.07.2018, 11:00 Uhr)


Reporter:  Herzlich willkommen zu unserem Interview! Wir haben ein paar Fragen an Sie: Was ist "Vertical gardening"?

Barthelmes:  "Vertical gardening" ist eigentlich alles, was nicht in einem Beet oder einer Ebene wächst. Bepflanzen von Häuserfassaden bis zu kleinen senkrecht stehenden Beeten auf dem Balkon gehört alles zu "Vertical gardening".

Reporter:  Wie sieht ihr Plan für die nächsten Tage aus?

Barthelmes:  Wir haben Rohstoffe aus  einem Projekt vor 2 Jahren gesichert,  als wir mit Paletten gearbeitet haben...

Reporter:  ... Also haben sie schon einmal "Vertical gardening" ausprobiert?

Barthelmes: ... Nein, wir haben damals draußen mit Paletten so etwas Ähnliches angefertigt, doch es  wurde daraufhin mutwillig zerstört. Jedenfalls haben wir Gruppen eingeteilt und möchten in den nächsten Tagen 3-4 Beispiele für "Vertical gardening" anfertigen, die auch im Schulhaus aufgehängt werden. Das ist nicht nur für jetzt, sondern soll das ganze Jahr zur Verschönerung des Schulhauses dienen.

Reporter:  Und sind Sie zu Hause auch ein „kleiner“ Gärtner?

Barthelmes:  Zu Hause ist eher meine Frau die Gärtnerin,  aber da ich Biolehrer bin, hängt das irgendwie auch alles damit zusammen.

Reporter:  Vielen Dank für dieses Interview!

Barthelmes:  Bitteschön!

Nach dem Interview haben wir ein paar Schüler befragt, warum sie sich für Vertical gardening entschieden haben:

Schüler:  Die handwerkliche Arbeit macht einfach Spaß und man kann mit den Händen arbeiten! 
(ak, fs, cr)


Beginn der Beatles 2.0 ?!
(Dienstag, 17.07.2018, 11:05 Uhr)

Es ist kurz nach acht Uhr, die meisten befinden sich noch im Halbschlaf, als aus dem Musiksaal 3 schon wundervolle Klänge erklingen; die Songwerkstatt startet nun.

Am Tag zuvor hat sich die Gruppe, bestehend aus Saxophon, Bass und Gitarre, Klavier, Gesang, dem Schlagzeug und den Lehrern Frau Sandner und Herr Drayer, mit der Theorie beschäftigt; sie zerlegten einen Song, um ein Gefühl für den Aufbau zu bekommen, da sie auch selbst unter die Komponisten gehen werden. Auch beschäftigten sie sich mit den Summanden, die ein guter Song benötigt, und überlegten, welche Notationsmöglichkeit sie verwenden wollen. Frau Sandner, die viele von uns aus dem Musikunterricht kennen, beschäftigte sich schon in ihrem Referendariat mit dem Komponieren von Stücken in Zusammenarbeit mit Schülern.

 3 Bandmitglieder in der Pause

Heute wollen sie sich näher mit Akkorden beschäftigen. „Summer of  ´69“ fungiert dabei als Beispiel, welches sie auch beim Schulfest zum Besten zu gedenken geben, da es in D-Dur beginnt und später nach G-Dur transponiert, weshalb es sich auch gut als Einstieg eignet. Organisten hingegen bevorzugen F-Dur, was auch Herr Drayer feststellte, da er selbst in seinen 10 Jahren Oboe-Erfahrung in der Kirchenmusik tätig war. Zuzüglich beschäftigte sich die kleine Gruppe mit „Zombie“, welches auch am Samstag erklingen wird. Das Projekt kam gut an, sowohl bei „alten Hasen“ wie der Pianistin Joelle, die seit 5 Jahren spielt und schon letztes Jahr mit Samuel - dem Gitarristen -  und Luca – Schlagzeuger, Pianist und Gitarrist – dabei war, als auch dem „Band-Neuling“ Luka, der seinem Wunsch nach einem eigenen Song - in Begleitung seines seit 5 Jahren treuen Freundes, dem Saxophon –  gefolgt ist. (ez)


Stadtverschönerung dank des WHGs!
(Dienstag, 17.07.2018, 11:37 Uhr)

Am 17.07.2018 fing das Projekt von Frau Kissenbeck erst richtig an! Die einzelnen Gruppen verteilten sich in der Stadt und begannen damit, die Stromverteilerkästen/Stromhäuschen zu bemalen, mit den am Tag davor entworfenen Motiven. Bevor wir losgingen, um erste Eindrücke zu sammeln, führten wir ein Interview mit der Projektleiterin.


Reporterinnen: Wie sind sie auf das Projekt gekommen?

Kissenbeck: Es kam vor ein paar Monaten schon eine E-Mail von der Stadt Sinsheim, dass sie im Rahmen der Heimattage im Jahr 2020 gerne möchte, dass sich die Schulen daran beteiligen, die Stadt zu verschönern. In dem man die Stromkästen/häuschen bemalt. Und da dachte ichDas könnte ein Projekt für die Projektwoche werden‘.

Reporterinnen: Was denken Sie, wie es bei den Schülern ankommt?

Kissenbeck: Das fragt ihr die Schüler am Besten selbst (grinst). Aber ich habe den Eindruck, dass sie die Idee gut finden.

Reporterinnen: Haben sie Befürchtungen oder Ängste, dass Sie zu wenig Zeit haben?

Kissenbeck: Ja, bei einigen könnte es knapp werden. Zum Beispiel bei der Gruppe, die das Stromhäuschen hat, weil es sehr groß ist. Aber ich glaube an alle!

Reporterinnen: Arbeiten alle Schüler gut mit?

Kissenbeck: Alle arbeiten sehr schön zusammen und vertragen sich, diskutieren miteinander, haben sich gut zusammen abgefunden.

Reporterinnen: Sind sie stolz auf die Werke ihrer Schüler?

Kissenbeck: Werke gibt es noch nicht, aber ich bin stolz auf die Vorarbeit, die sie geleistet haben!

Nach dem Interview sind wir mit Frau Kissenbeck auf eine Begutachtungstour gegangen. Die Gruppen hatten bereits ihre Ausrüstung dabei und begannen mit der Vorbereitung (Bleistiftvorzeichnung und Abklebung). Dabei führten wir auch Interviews mit den Schülern.

Reporterinnen: Warum hast du dich für diese Projekt entschieden?

Schüler: Weil man den ganzen Tag draußen sein und was Kreatives gestalten kann.

Reporterinnen: Macht es dir bis jetzt Spaß?

Schüler: Ja, schon!

Reporterinnen: Was habt ihr an dem ersten „Planungstag“ gemacht?

Schüler: Ideen geplant, Ideen wieder verworfen, und Neue geplant (lacht), Motive vorgemalt und mit der Farbe vertraut gemacht.

Reporterinnen: Hattet ihr eine gewisse Vorfreude?

Schüler: Eigentlich nicht, die Projektwoche war auf einmal da.

Reporterinnen: Hattet ihr Angst, dass es blöd aussieht?

Schüler:  Nein, aber jetzt schon.(grinst)

(er, sk)


"Sag jetzt nichts, Andi!"

(Dienstag, 17.07.2018, 11:55 Uhr)

1. Was machst du in deinem Projekt?                      2. Was braucht man für das Projekt?

           

3. Warum hast du dieses Projekt gewählt?

(rt, ew, lk)

„Dafür bin ich zu alt“ – Handicap 175, ein Kurzinterview mit Herrn Schall
(Dienstag, 17.07.2018, 12:00 Uhr)

Reporter: Was interessiert sie am Golf?

Schall: Natürlich ist es schön, dass man draußen in der Natur und an der frischen Luft ist. Fürs Golfen ist ja Konzentration sehr wichtig, weswegen man Ruhe braucht. Diese Ruhe kann man beim Golfen dann auch richtig genießen. 
Fast genauso wichtig ist aber der Wettkampf. Schließlich treten wir hier auf dem Golfkurs auch gegeneinander an, da ist der Ehrgeiz natürlich riesig. (lacht)

Reporter: Was werden Sie in der Woche machen?

Schall: Wir werden verschiedene Techniken des Golfes lernen. Gestern zum Beispiel ‚putten‘ und ‚chippen‘, also eher die kurzen Distanzen. Manche haben aber auch schon mit dem Driver die längeren Distanzen bespielt.
Das Putten können wir heute verfeinern, schließlich sind wir auf einer Adventure-Golf Anlage, wo eher kleinere Distanzen bespielt werden.
Das Highlight folgt am Donnerstag! Da dürfen wir auf dem Golfplatz in Sankt-Leon-Rot auf einem 9-Loch-Kurs unser Können unter Beweis stellen. (sehr ernst) Das darf man eigentlich nur mit ausreichender Platzreife.
Am Freitag kann man unsere Golfkünste auch direkt am Wilhelmi beobachten: Dort werden wir auf dem Gummiplatz eine Runde Fußballgolf spielen.

Reporter: Was sind ihre Erwartungen an die Woche?

Schall: Alle sollen etwas Neues lernen – das klappt vermutlich, da bisher nur 2 von 28 Schülern mal auf dem Golfplatz waren.
Am wichtigsten ist aber der Spaß, der im Vordergrund stehen soll – und ein bisschen auch das Gewinnen im Wettkampf (lacht).

Reporter: Haben sie auch  vor einen Salto mit dem Golf-Cart zu machen?

Schall: Einen Salto? Dafür bin ich ein bisschen zu alt (lacht). Ich wäre aber froh, wenn ich überhaupt mal mit einem Golf-Cart fahren dürfte. Am besten so schnell wie möglich und im Slalom.
(df, jm)


Schule rum …. und was jetzt?!

(Dienstag, 17.07.2018, 12:25 Uhr)

Karina Slunkaite, ehemalige Schülerin an unserer Schule, studiert seit ihrem Abi 2015 an der Universität Heidelberg die Fächer Spanisch und Französisch. Während ihres Studiums verbrachte sie bereits ein Semester in Paris und würde sich gerne einmal nach Buenos Aires aufmachen. Noch ein Semester, dann hat sie ihren Bachelor im Lehramt in der Tasche.
Auf die Fragen aller Schüler/innen konnte sie sehr genau und hilfreich antworten. Unter anderem gab sie Tipps, wie man sich denn am besten auf das Studium vorbereiten könnte. Dank eigener Erfahrung erzählte die Studentin viel über die Unterschiede, die zwischen der Schule und dem Studium existieren. Schon während des Vortrags zeigten sich die Schüler/innen sehr wissbegierig und aufgeschlossen. Auf unsere Nachfrage beschrieben die Projektteilnehmer/innen den Vortrag als „sehr interessant und lehrreich.“ Außerdem waren die Schüler/innen sehr glücklich darüber, auch „reale Erfahrungen“ mitgeteilt zu bekommen. Kurz vor einer verdienten Pause konnten wir mit Karina noch ein kurzes Interview führen, welches Sie jetzt im Anschluss lesen können:

Reporter: Was muss ich studieren, wenn ich Designer werden will?

Karina: Es gibt spezielle Studiengänge und Fachhochschulen für Design.

Reporter: Was mach ich, wenn ich Latein im Studium brauche, aber Französisch gewählt habe.

Karina: Es gibt kostenfreie Kurse an Universitäten und man muss die Abiturprüfung in Latein an einer Schule mitschreiben.

Reporter: Was kann ich machen, wenn ich nicht studieren möchte?

Karina: Ich empfehle: Ein Praktikum, ein FSJ, Berufsausbildung eine Lehre oder natürlich Arbeiten.

Reporter: Welche Universität würden sie empfehlen?

Karina: Ich empfehle: Die Universität in Heidelberg [Anm. der Redaktion: die älteste Universität Deutschlands]. Man kann dort vieles studieren von Medizin bis Ägyptologie. 
(aa, lm, jk)


Jedes einzelne Buch...
(Dienstag,17.07.2018, 12:35 Uhr)

Öffnen, aufkleben, schließen. Öffnen, aufkleben, schließen. So lautet der momentane Rhythmus der Teilnehmer des Bibliothek-Projekts. Jedes einzelne Buch muss hier mit einem Barcode versehen werden. Das ist mühevolle Arbeit bei der viele Hände gefragt sind. Die Bücher werden in Stapeln zu den zuständigen Schülerinnen und Schülern gebracht, dort beklebt und wieder zurückgebracht. Eine routinierte Arbeit, wie in einer Fabrik, die nur von denen ausgeführt werden kann, die konzentriert und ruhig arbeiten können. 

(jl, eh)

Handarbeiten - total "old school"?
(Mittwoch, 18.07.2018, 08:11 Uhr)

Ist das Arbeiten mit einer Nähmaschine wirklich nur was für ältere Leute? Bei unserer Schülerbefragung merken wir,  dass sich alle für die Arbeit begeistern können. 
,,Es ist ganz leicht, man muss es nur wollen“ meint Frau König, eine der Projektleiterinnen. Die Schülerinnen Jara (11) und Hannah (12) sind beispielsweise gerade dabei eine Kabeltasche zu nähen, eine Zettelbox und ein Handwerksgürtel stehen ebenfalls noch auf dem Plan. Die Teilnehmer  meinen, dass es nicht so schwer ist wie man denkt. Julia(12) meint beispielsweise: „Auch Männer sollten nähen, nicht nur Frauen!“ Oft heißt es auch, dass die Teilnehmerinnen sich wünschen würden, dass es mehr Leute, auch in ihrem Alter, versuchen. 
Bei einem Gespräch mit Frau König fragen wir nach. Ist Nähen wirklich so „old school“? Sie meint, es sei eher andersherum „Nähen ist gerade voll im Kommen. Gerade deshalb weil es ja gerade modern ist DIY [Anm. d. Red.: Do It Yourself] Projekte zu starten, mit alten Stoffen und Klamotten zu nähen und kreativ zu sein.“ Auch Frau Jesse, die zweite Projektleiterin, fügt an,  „dass das auch das ist, was mir an diesem Projekt so gefällt. Viele Schüler haben keine Mama oder Oma, die ihnen zeigt, wie man beispielsweise einen Faden einfädelt oder eine Nähmaschine bedient. Es ist schön, dass ich ihnen zeigen kann wie man so was macht.“ Im Großen und Ganzen haben wir den Eindruck, dass es den Schülern gefällt und dass sie zufrieden mit ihrem Projekt sind! Es ist schön dass es dieses Projekt gibt, gerade weil es auf dem Gymnasium keine Hauswirtschaftslehre mehr gibt. 
Wir sind nach dem Besuch und den interessanten Gesprächen zu dem Entschluss gekommen, dass Handarbeiten, spezifisch das Nähen, nicht unbedingt ,,old school“ sind. (hk, vs, rw)


"Sagt jetzt nichts bevor ihr losfahrt"
(Mittwoch, 18.07.2018, 09:25 Uhr)

1. Macht euch das Projekt Spaß?

 

2. Wie fühlt ihr euch während der Fahrt?

                   

3. Und wie fühlt ihr euch danach?

(sl, ss)

"Es wäre super, wenn ich eine Hornisse wäre" - Auf ein paar Worte mit Herrn Reichenberger
(Mittwoch, 18.07.2018, 10:00 Uhr)
 

Reporter: Haben sie schon viele Insekten mit den Schülern entdeckt?

Herr Reichenberger: Naja, leider nicht so viele, aber dafür einige besondere.

Reporter: Welche denn?

Herr Reichenberger: Es gibt nicht wirklich seltene, dafür besonders schöne Tiere. So zum Beispiel den Faulbaumbläuling [Anm. d. Red.: ein Schmetterling].

Reporter: Was wünschen sie sich für den Rest der Woche?

Herr Reichenberger: Die Schüler sollen weiterhin mit Spaß an die Sache gehen und dabei Freude haben.

Reporter: Wurde erfüllt, was sie sich vorgenommen hatten?

Herr Reichenberger: Wir sind sogar weiter gekommen als gedacht, von daher bin ich sehr zufrieden und ich denke die Schüler auch.

Reporter: Haben sie schon ein paar Insekten gegessen?

Herr Reichenberger: Nein habe ich nicht. Dafür müsste man sie erst frittieren und eine Küche haben wir ja leider nicht. (lacht)

Reporter: Und wenn sie ein Insekt wären, welches wäre das dann?

Herr Reichenberger: Naja da bin ich nicht entschlossen. Aber ein Schmetterling oder eine Libelle wäre toll. Andererseits wäre es auch super, wenn ich eine Hornisse wäre. Schließlich fliegt man da und frisst die anderen Insekten.(lacht)

(df, jm)


„Am meisten freue ich mich auf das Schulfest am Ende!“
(Mittwoch, 18.07.2018, 11:37 Uhr)

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von „Charly und die Schokoladenfabrik“?  Den zwei Lehrerinnen Frau Schaupp und Frau Herbarth gefällt die Geschichte sogar so gut, dass sie ein Projekt in der Projektwoche des WHGs anbieten. Viele Schüler begeisterten sich sofort und meldeten sich für dieses Projekt an. Frau Schaupp erklärte uns, worum es in der Geschichte geht: Ein armer Junge namens Charly gewinnt ein goldenes Ticket für einen Besuch in der Schokoladenfabrik und erlebt dort viele verrückte Dinge. 
Das Ziel der Woche ist, am Schulfest einen schön gestalteten Raum vorzeigen zu können, der natürlich zum Thema passt. Das heißt selbstverständlich auch viele Süßigkeiten.  „Am meisten freue ich mich auf das Schulfest am Ende!“ (Frau Schaupp). Bisher wurde schon das komplette Buch auf Englisch gelesen und der Film geschaut. Im  Laufe der Woche wollen sie noch Schokolollis, Bonbons, Cake-Pops und vieles mehr herstellen. 
Wir freuen uns auf das Endergebnis und auf die leckeren Süßigkeiten am Schulfest.

Frau Herbarth vs. Fr. Schaupp

 FrageAntworten Fr. SchauppAntworten Fr. HerbarthSchülerantworten
Wer isst mehr Schokolade? Fr. Schaupp Fr. Schaupp Fr. Schaupp
Wer teilt lieber seine Süßigkeiten? Beide Fr.Herbarth Fr. Herbarth
Wer hat den Film öfters gesehen? Fr. Herbarth Fr. Herbarth Fr. Herbarth
Wer hatte die besseren Ideen für
das Projekt?
 Fr. Herbarth Beide Fr. Herbarth

(cr, ak, fs)

Der Weltraum, unendliche Weiten…

(Mittwoch, 17.08.2018, 12:08 Uhr) 

Wer würde gerne ins Weltall fliegen? Wer würde gerne neue Planeten und unerforschte Lebewesen entdecken? Jeder, der diese Fragen mit „Ich“ beantworten würde, der ist in diesem Projekt genau richtig! Hr. Wieland, der Kommandant des Projekts „Astronomie“, erforscht mit seiner Crew das Universum und gibt uns Einblicke in die Arbeit:

Reporter: Was erarbeiten Sie in ihrem Projekt?

Hr. Wieland: Wir haben verschiedene Themen, zum Beispiel Apollo 11, den Lebenszyklus eines Sterns oder Sternenbilder im Allgemeinen, die in Kleingruppen bearbeitet werden.

Reporter: Was ist das Ziel in Ihrem Projekt?

Hr. Wieland: Wir erstellen Modelle und Plakate und planen eine kleine Ausstellung dazu für das Schulfest.

Reporter: Warum haben Sie sich für diese Art von Projekt entschieden?

Hr. Wieland: Weil ich gerne Astronomie mache!

Reporter: Können Sie uns schon sagen, wie weit sie mit ihrem Projekt sind?

Hr. Wieland: Joah, wir sind sehr weit. Also ich denk mal, dass wir morgen fertig werden und dann am Freitag entspannt auf unseren Ausflug gehen können.

Reporter: Wohin gehen Sie denn?

Hr. Wieland:  Ins AEZ, das astronomische Lehrzentrum im Heidelberger Helmholtz-Gymnasium, zu Herrn Dr. Preis.

Reporter:  Was sind die Voraussetzungen für Ihre Projektteilnehmer?

Hr. Wieland: Sie müssen mindestens in der achten Klasse sein, denn wir brauchen natürlich auch ein bisschen Physik.

Reporter: Wie lang sind die Arbeitszeiten in ihrem Projekt?

Hr. Wieland: Natürlich meistens von acht bis zwölf Uhr, nur am Freitag wird es wegen des Ausflugs ein bisschen länger dauern.

Reporter:  Betrachten Sie Ihr Projekt als aufwendig?

Hr. Wieland: Ja schon, man sieht natürlich, wie hier gearbeitet wird.

Reporter: Gab es auch irgendwelche Kosten bei Ihrem Projekt?

Hr. Wieland: Ja, also wir haben jetzt 20 € eingesammelt. Das werden wir aber nicht alles brauchen, aber eben für Material und die Fahrtkosten.

Reporter: 20 € pro Person?

Hr. Wieland: Wir werden natürlich was zurückzahlen. Wir haben lieber zu viel eingesammelt, als dass wir danach noch was einsammeln müssen.

Reporter: Müssen ihre Schüler Hausaufgaben machen?

Hr. Wieland: Nein, nein, nein!

Reporter: Haben Sie schon Intelligentes Leben im All entdeckt?

Hr. Wieland: Ich? Nein leider nicht! (lacht)

Reporter: Und haben Sie schon Intelligentes Leben in Ihrer Projektgruppe entdeckt?

Hr. Wieland: Jaaaaa, Spuren davon! (lacht lautstark)

(jl, ez, ps)

Erlebnispädagogik zur Zeit des Karl Wilhelmi 
(Mittwoch, 18.07.2018, 12:30 Uhr)

In der Projektwoche wird auch das Projekt „Erlebnispädagogik“ angeboten.  Auf dem Programm steht unter anderem Stockkampf, Holzkohle selbst herstellen, Brot backen, Pfeil und Bogen herstellen oder gemeinsames Kochen auf offenem Feuer. Die einzelnen Tage sind unterschiedlich geplant, der Höhepunkt jedoch soll am Donnerstagabend das Kochen auf offenem Feuer sein.  
Wir haben für Sie mit unterschiedlichen Schülerinnen und Schülern gesprochen, um zu erfahren, wie es ihnen bisher ergangen ist (Annika (13), Magdalena (13), Jakob (12), Alina (18)):

Reporterinnen: Was habt ihr bisher gemacht?

Wir haben Stockkampf und Holzkohle gemacht. Wir haben auch Brot gebacken und Spiele gespielt.

Reporterinnen: Was hast du dir gedacht als du dieses Projektthema gehört hast?

Ich hatte eigentlich nicht so große Lust drauf. (lacht) Aber es hat mich positiv überrascht… Und ich wurde einfach so eingeteilt. Ich dachte es sei irgendwas mit Pädagogik. (lacht) Ich hatte keine Erwartungen.

Reporterinnen: Was hat dir bisher am besten gefallen?

Der morgendliche Stockkampf  und auch das Brotbacken. Definitiv der Stockkampf!

Reporterinnen: Was hat dir bisher am wenigsten gefallen?

Das Spiel gestern, das war einfach kein schönes Spiel. (lacht) Oder das Brotbacken…

Reporterinnen: Hilft dir das hier gelernte irgendwie im Alltag bzw. glaubst du dass du es irgendwann verwenden kannst?

Ehrlich gesagt nein. Bestimmt irgendwann, Feuer machen und Schwertkampf kann man bestimmt noch irgendwann gebrauchen. Nein. (lacht) Wobei, vielleicht aus Spaß mal in der Freizeit.

Reporterinnen: Wenn du der Leiter von diesem Projekt wärst was würdest du dann anders machen?

Ich hätte es anders organisiert,  dass fehlt bei manchen Sachen… Ist eigentlich ganz gut. Stimmt!

(hk, vs, rw)

Digitalisierung- Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung
(Mittwoch, 18.07.2018, 14:30 Uhr)

Reporter: Wobei handelt es sich bei der Digitalisierung genau?

Hummel:  Es gab ja bisher ein Zettelsystem, bei dem jeder Schüler einen Leihzettel ausgefüllt hat. Es gab manchmal Unklarheiten, wer welches Buch abgegeben hat und wer bezahlen muss. Die Digitalisierung hat den Vorteil, dass jedes Buch einen Barcode bekommt und jedes Buch genau einem Schüler zugeordnet wird. Jedes Buch kann dann exakt genau beschrieben werden – z.B. das Auftreten von Schäden. Ich verspreche mir davon, dass es besser läuft, dass die Kollegen entlastet werden und dass es dadurch gerechter wird. Es ist, glaube ich, auch ein ganz normaler Schritt mit der Zeit zu gehen, denn an vielen anderen Schulen gibt es dieses System schon. Ich wollte dieses Projekt schon lange machen, es hat aber bis jetzt wegen dem Aufwand mit dem es verbunden ist nicht geklappt. Es ist schon Mittwoch und wir haben nicht einmal die Hälfte aller Altbestände digitalisiert. Morgen bekommen wir eine Neulieferung im Wert von 25.000€. Ich bin gespannt, wie viel wir noch hinbekommen.

Reporter: Wann werden sie fertig?

Hummel: Ich hoffe natürlich, dass wir am Freitag schon sehr weit sind.

Reporter: Was wird dafür jetzt explizit getan?

Hummel:  Die Bücher wurden gezählt und werden mit Codes versehen. Manche Bücher werden noch geklebt. Die Bücher werden vorbereitet für nächstes Jahr.
Ich würde gerne noch etwas ergänzen. Ohne meine Truppe hätte ich es nicht geschafft. Alle sind total selbstverantwortlich und haben alles im Blick. Also großes Dankeschön!

       

(gm, tw)

Aymens erste Tanzschritte

(Donnerstag, 19.07.2018, 08:38 Uhr)

Am Mittwoch, den 18.07.2018 um 09:53 tanzte Aymen im Projekt „Lets dance and sing“ seine ersten Schritte. Ganz begeistert und voller Adrenalin, konnte er sich kaum überreden lassen wieder zum Zeitungsprojekt zurück zu gehen. Man könnte auch sagen, dass er Feuer und Flamme war. Der Song „This is me“ aus dem Film „The Greatest Showman“ fing den Neutänzer so sehr, dass er sofort mittanzte und mitsang. Die eigentlichen Teilnehmer und Teilnehmerinnen, welche das Projekt gewählt hatten, schauten teils mit Begeisterung, teils mit Verwunderung, auf den neuen ‚Greatest Showman‘.

Dieses Projekt, geleitet von Frau Zimmermann und Frau Himmelmann, die als Unterstützung ihre Tochter Nele Himmelmann mitbringt, wird am Samstag, den 21.07.2018 bei unserem Schulfest vorgestellt. Für diese Vorstellung wurden uns, wie oben schon genannt, „This is me“ und „Hot 2 Touch“ vorgetanzt. Die Gruppe überlegt und bespricht noch, welche Songs sie zusätzlich für den Auftritt vorbereiten wollen, was jedoch ein Gruppengeheimnis bleiben wird! Die gesamte Redaktion ist nun natürlich auf die restlichen Songs gespannt und stellt sich die Frage, ob unser 'Greates Showman' Aymen nach seinem erfolgreichen Kurzbesuch sogar am Schulfest mittanzen wird – einzelne Schritte hat er dank der Übungsstunde am Mittwoch nun ja drauf! (jk, aa)

Aymen nach der Tanzstunde mit den restlichen Projektteilnehmern!

Stadtverschönerung des WHGs - Teil 2
(Donnerstag, 19.07.2018, 10:20 Uhr)

  

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Gestern war ein ereignisreicher Tag für die Künstler des WHGs, denn die Presse, in Form der RNZ und des Kraichgau-lokal, besuchte sie. Heute stand sogar schon der erste Bericht über sie in der RNZ-Zeitung (hier gelangen Sie zum Bericht). Alle jungen Künstler kommen gut voran, was sie leisten ist lobenswert! (er, sk)

Andi ist unser Mann!
(Donnerstag, 19.07.2018, 10:30 Uhr)

Heute besuchten wir das Außenklassenzimmer. Es wurde schon früh morgens fleißig am Klassenzimmer gearbeitet und man kann schon einige Strukturen erkennen. Im Interview mit Andi fanden wir heraus, dass das Material von den Firmen „Holzschneider“ und „Eisenschmitt“ gekauft wurde. Die Kosten nahm die Schule auf sich und wurde von der „Volksbank“ mit Spenden unterstützt. Da dieses Projekt mit viel Aufwand verbunden ist, wurde schon 6 Wochen im Voraus alles geplant.
Sobald das Klassenzimmer fertig ist, soll es wie die Computerräume auf die Klassen verteilt werden. Das heißt, die Lehrer müssen bevor sie das Zimmer verwenden möchten, eintragen, wann sie das Außenklassenzimmer für ihren Unterricht benutzen wollen. Die Schüler arbeiteten gemeinsam bei cooler Musik. Als wir nachfragten, ob es leichter oder schwieriger als gedacht ist, antwortete die Mehrheit, dass es aufgrund der Hitze anstrengender sei als gedacht. Handwerkliche Kenntnisse waren laut der Schüler aber nicht nötig.
Während die STARKEN Jungs die Sitzbänke bauten, erzählten uns die drei Mädels Jule, Maya und Fiona, dass sie Muffins und Waffeln für die Jungs zubereiteten. Auf die Frage hin, wer die wichtigste Person sei, bekamen wir eindeutige Antwort: ANDI! Ohne ihn hätte das alles bestimmt  nicht so gut geklappt. Bis jetzt läuft alles nach Plan, und alle haben noch viel Elan!

(cr, ak, fs)

Comic-Zeichner am Start - Shakespeare in graphic novels
(Donnerstag, 19.07.2018, 10:43 Uhr)

Nicht nur lesen, zuhören und Englisch sprechen, sondern auch zeichnen können die Mitglieder des Projekts „No fear! Shakespeare“.
Die Projeketleiterinnen Frau Burkhardt und Frau Mößner wollen demonstrieren, dass auch Jugendliche Shakespeare verstehen können. Sie sind der Meinung, dass man während seiner Schulzeit unbedingt Shakespeare gelesen haben sollte und dass es meistens in der Schule zu kurz kommt.
Als erstes haben sie eine vereinfachte Version des Stückes in „modern English“ gelesen. Danach malten sie die verschiedenen Charaktere. Der erste Versuch auf umweltschonendem Papier war nicht wirklich sichtbar, deshalb mussten sie dies leider doppelt machen und verloren ein bisschen Zeit. Mittlerweile haben sie die Zeit aber wieder gut aufgeholt.
Doch was machen sie überhaupt? Sie malen Graphic Novels [Anm. d. Red.: eine Art von Comics].
Die Gruppe die aus Schülerinnen und Schülern der 7. Klasse besteht, beschäftigt sich privat zwar nicht mit Shakespeare, jedoch können die meisten etwas mit dem Thema anfangen. Die Voraussetzungen für dieses Projekt waren: entweder relativ gut zeichnen  und einigermaßen gut Englisch sprechen und lesen zu können.
Die Schüler arbeiten allein oder  in Gruppen von zwei Personen. Jede Gruppe bekam 2 Akte, las diese noch einmal und begann dann diese in Zeichnungen umzusetzen. Den Schülern macht es sichtlich Spaß und die Erwartungen an das Projekt wurden erfüllt.
Und falls Sie jetzt denken, in diesem Projekt sind nur Mädchen – da haben Sie sich sichtlich getäuscht! Denn es gibt auch Jungs auf diesem Planeten, die zeichnen mögen und können! 

 

(ps, sl, vs)

Natur - Doch ganz interessant? 
(Donnerstag, 19.07.2018, 11:25 Uhr)

Von Insekten, Kriechtieren und Kräutern bis hin zu verschiedenen Baumarten – Herr Hinger und seine Naturfreunde haben schon alles untersucht. In dem Projekt geht es vor allem darum, die Natur rund um das Schulhaus besser kennenzulernen. Osman aus der 6c erzählt uns auch, dass sie neue Pflanzenarten kennengelernt haben, die unter anderem auch essbar sind. Noah und Oliver freuen sich besonders auf das Bauen eines Lebensraumes für Eidechsen. Auf die Frage, ob man das Gelernte aus diesem Projekt irgendwann wiederverwenden kann, meinte Herr Hinger, dass es durchaus  wertvoll ist, seine Umgebung zu kennen - vor allem wenn man weiter hier zur Schule geht.

Interesse an der Natur ist der Hauptgrund für viele Schüler an diesem Projekt teilzunehmen. Einige Schüler bestätigten, dass sich ihre Erwartungen an das Projekt größtenteils erfüllt haben. Am Schulfest haben sie vor, einen Film und eine Diashow zu zeigen und eine Plakatausstellung zu präsentieren. 

(hk, rw, jl)

1.000 Bücher und 1 Projektgruppe
(Donnerstag, 19.07.2018, 12:10 Uhr)

Schüler/innen besuchen die Lehrer zu Hause und bauen ihre eigene Bibliothek – das Lesecafé! Sie durchforsteten die Häuser ihrer Lehrer nach deren Bücher, auf der Jagd nach gutem Lesematerial. Was sie selbst darüber denken, lesen Sie hier:

 Frage Schüler/innen Fr. RoßHr. Grünberg 
Worum geht es in eurem Projekt?
Wir gestalten einen Raum für das Schulfest. 
Ein Lesecafé, wo man sich ent-spannen kann. 
In unserem Projekt geht es darum,  die Welt  des Lesens und ein Leben mit Büchern zu entdecken.
Wir richten ein Lesecafé ein und dabei  geht es darum, dass das Lesen und die Bücher im Zusammenhang gestellt werden mit einem Leseerlebnis, vielleicht auch mit dem Begriff Ambiente.
Warum hast du dich/ haben Sie sich für dieses 
Projekt entschieden?
Weil ich gerne lese, und weil ich es interessant finde, neue Bücher zu sehen. 
Das war aus dem Bauch raus. (lacht) Einfach so eine Idee, wir wollten was ausprobieren und haben uns darauf eingelassen.
Weil ich selbst ein ganz großer Leser bin und das Lesen sehr mag. Frau Roß und ich haben uns entschieden, auch die Schüler in unsere Häuser  zu lassen, weil unsere beiden Häuser ohne Bücher gar nicht denkbar sind, denn jeder Raum ist voller Bücher.  
Was habt ihr bisher gemacht? 
Was werdet ihr noch machen?
Am Anfang haben wir Regale aufgebaut. Dann waren wir bei Herr Grünberg und Frau Roß zu Hause und haben Bücher besorgt. Jetzt werden die Bücher ein-geräumt und dann reden wir auch mit einem Autor.
Wir haben am Montag zunächst mal Bücherregale aufgebaut und ange-fangen unser Lesecafé einzurichten […].Vorgestern war die gesamte Projektgruppe bei Herr Grünberg […], gestern bei mir zu Hause […] und hat alle Bücher eingepackt, die sie mitnehmen wollen. Heute sortieren wir die Bücher und es kommt ein Freund von mir, ein Schriftsteller aus Berlin […]. Weil wenn wir nicht jemand haben, der schreibt, dann können wir auch nicht lesen.
Wir haben als erstes Regale aufgebaut. Am Dienstag waren wir bei mir zu Hause. Da haben die Schüler sich eingelesen und Bücher genommen und sich ganz verteilt. Diese haben wir dann in Kisten eingepackt und hierher transportiert. Dasselbe war gestern bei Frau Roß. Da haben wir ganz, ganz viele Bücher geholt und hier gestellt. Heute werden sie systematisiert.  
Was liest du/ lesen Sie gerne?Romane. Auch gerne Liebes-bücher.Romane.Ich lese sehr gerne die russische Literatur, wobei ich jetzt auch moderne deutsche Literatur sehr mag.
Was findest du/ finden Sie 
bisher am besten?
Dass wir bei den Lehrern zu Hause waren.Am schönsten waren die zwei Tage zu Hause bei Herr Grünberg und zu Hause bei mir, weil es so viel zu entdecken gibt, wenn man sein eigenes Haus mit den Augen von einer Projektgruppe betrachtet. Ich glaube, dass die Schüler zur Ruhe gekommen sind, in unseren Häusern und gesehen haben, wie man mit Büchern leben kann. Sehr fasziniert war ich auch, dass zurückdrängen der neuen Medien, ohne dass ich da bewusst gesteuert habe.
Hast du/ Haben Sie etwas aus 
diesem Projekt gelernt?
Dass man zuerst vielleicht das Buch gar nicht lesen will und dann doch sieht, dass es irgendwie interessant ist und es einem gefallen könnte.Ja, dass die Faszination von Büchern und vom Lesen ungebrochen ist.Sehr viel. Es gab Impulse, zum Beispiel haben die Schüler die Idee gehabt, dass wir wandernde Regale aufbauen. 
Was ist euer Ziel für das Schulfest?Dass Leute zu uns kommen, sich wirklich entspannen können und sich wohl fühlen.Ein bisschen von den Momenten, die wir die letzten zwei Tagen vor allem hatten, in den Samstag hier in die Schule zu holen. 
Da bin noch ein bisschen unsicher, dass das alles klappt. Dieser Raum soll schön werden, also ein gewisses Ambiente darstellen […]. Wir wollen Vorlesen für Kleinkinder anbieten, für Kleinkinder, Kaffee machen und die Sofas werden reingestellt. Es soll eine kleine Ruheinsel werden. 


 

(ez, ss, sl

Legofiguren zum Leben erweckt 2.0
(Donnerstag, 19.07.2018,12:44 Uhr)

Da wir bereits am Dienstag  über die einzelnen Gruppen in dem Stop Motion Projekt und dessen Kurzfilme zu berichten begonnen haben, fahren wir heute damit fort. Die anderen Gruppen haben sich folgende Geschichten ausgedacht:

Bad Love

In diesem Kurzfilm sieht man eine heile Welt, doch eine Invasion des Bösen unterbricht die Harmonie... Die Bürgermeisterin wird entführt und das Böse herrscht. Wird das Böse vertrieben? Das erfahren Sie am Samstag auf dem Sommerfest!

Der erste Weltkrieg

Jack, ein englischer Offizier, gibt den Befehl zum Angriff auf Deutschland. Der Krieg bricht aus... Wie wird der Krieg ausgehen? Gibt es Frieden? Die Auflösung gibt es auf dem Sommerfest!

Abenteuer im Wilden Westen

Eine Bank, ein Kunde und die Wüste - das ist der Wilde Westen. Doch plötzlich durchdringen zwei Schüsse die Stille, der  Kunde und der Banker liegen regungslos am Boden, beide sind tot. Man hört nur noch das leise Rascheln von Geldscheinen. Wer war der Täter? Wird der Sherif ihn fangen?

(df, lm)

"Tanzen ist wie träumen mit den Beinen!" - Ein Interview mit Frau Steinkuhle & Frau Frank
(Donnerstag, 19.07.2018, 13:10 Uhr)

Wie sind Sie auf die Idee gekommen ein Tanzprojekt zu organisieren?
Tanzen ist eine Leidenschaft mit den Beinen. Tanzen ist wie Träumen mit den Beinen. 
Eigentlich durch die Tanzmädels aus meiner Klasse [Anm. d. Red.: 8a] und außerdem ist meine Partnerin Sportlehrerin.
Haben Sie früher getanzt oder tanzen Sie jetzt noch privat?
Ja, früher schon, aber jetzt nicht mehr...
Wenig…Aber ich liebe es beim Tanzen zuzuschauen.
Haben Sie die Choreographien selbst zusammengestellt oder waren es die Tänzer?
Ein Teil haben wir selbst gemacht und dann haben wir Gruppen gebildet.Da haben die Mädels dann ihre eigenen Choreographien zusammengestellt.
Warum haben Sie das Projekt „Old School meets Modern Dance“ genannt?
In Bezug auf das Alter der Schuleund dem neuen, modernen Hip Hop.
Was für Tanzstile haben Sie benutzt?
Eigentlich nur HipHop, aber in manchen Schritten ist für die Kenner auch Afro zu erkennen.
Hip Hop. 
Wie verlief die Woche? Hat es Spaß gemacht? 
Die Woche verlief ausgezeichnet! Der Einsatz der Mädchen war hervorragend und man hat richtig gesehen was für eine Leidenschaft die Mädels fürs Tanzen haben.
War toll!! Die Woche ging viel zu schnell vorbei…
Sind Sie zufrieden mit dem Ergebnis? Sind Ihre Erwartungen vollständig erfüllt worden?
Wir sind sehr zufrieden mit unserem Ergebnis! Und die Erwartungen wurden sogar übertroffen!!
Ja sehr zufrieden! Wir sind schon ganz gespannt auf den Auftritt am Samstag, auf dem wir unser ganzes Können zeigen können.
Tanzen Ihre Kinder? Fördern Sie Tanzen in der Familie?
Ja, auf jeden Fall… Wollt ihr ein Video von meinem 1 ½ Jährigem Sohn sehen? (lacht, zeigt uns das süße Video)
Jaa!
(lk, rt,ew)

Arbeiten am Ehemaligen-Projekt - ein Erfahrungsbericht
(Freitag, 20.07.2018, 09:14 Uhr)

Frau Stier leitet seit vielen Jahren mit Frau Karrer die „Denkmal-Aktiv“ AG (denk-mal-aktiv!), welche für dieses Jahr von den Teilnehmern Ece Dikmen, Isabella Acri, Elena Kösker, Celina Kösker und Franziska Heckert besucht wurde. Ich durfte gestern, am 19.07.18 von Anfang an bei dem „Ehemaligen“ Projekt, welches täglich um 8:15 beginnt und gegen 14:30 endet, besuchen und helfen. Die Teilnehmerinnen haben das ganze Jahr über die Listen von Schülerinnen und Schülern abgetippt, welche jemals am Wilhelmi Gymnasium ihr Abitur gemacht haben. Die Leiterinnen sind sehr stolz auf ihre Schützlinge, da diese sich selbst auch sehr stark in die AG und jetzt auch in das Projekt eingebracht haben und sich auch außerhalb der Schule sich des Öfteren getroffen haben, um daran weiterzuarbeiten. Die Schülerinnen arbeiten seit Oktober an den Listen, welche ihren Anfang mit dem Abitur 1949 haben und bis zum diesjährigen Abiturjahrgang gehen. Auf Nachfrage, ob alle im Projekt es interessant zu wissen fänden, wer alles jemals an unsere Schule den in Deutschland höchst möglichen Schulabschluss gemacht hatte, antworteten mir alle mit  „JA“.  Wenn Sie sich im Schulhaus umsehen, werden sie viele Lebensläufe sehen, welche von ehemaligen Schülern berichten. Außerdem organisiert die Gruppe auch unsere Schulfotoaktion, welche beinhaltet, dass alle (ehemaligen) Schüler abfotografiert werden und diese Fotos zu einem gemeinsamen Mosaik so angeordnet werden, dass das Schullogo abgebildet wird. Das Konzept dafür stammt vom ehemaligen WHG-Schüler Jan Hartmann. Er selbst hat als Künstler dieses Projekt gestartet, indem er wildfremde Menschen fotografierte und ihre Fotos zu bestimmten Mustern zusammenfügte.

Um 10:42 gibt es eine kurze Teambesprechung, welche sich um den Ehemaligentag dreht, dieser wird am kommenden Samstag um 8:00 beginnen wird. Nicht nur die beiden Lehrerinnen, sondern die komplette Gruppe freut sich darauf „schöne Gespräche“ zu führen und „Erinnerungen“, welche durch dieses Fest geweckt werden können, zu erwecken. Die Vorbereitungen für diesen Tag sind sehr breit gefächert, was die Arbeit noch komplizierter macht. Für die Kinder der Ehemaligen hat die Organisation eine kleine Spielecke eingerichtet. Dort wird es eine Leseecke mit Bilderbüchern, Mandalas, Stiften und einen Tischkicker geben - vielleicht entschließen sich aber auch die älteren dieses legendäre Spiel zu spielen…? Für die oben erwähnte Aktion gibt es eine weitere Fotoecke, in welcher Bilder gemacht werden.

Dank der Hilfe der ehemalige Schüler, welche uns Bilder geschickt haben, und eigener Bilder, konnten die Projektteilnehmer die Bilder zu mehreren Diashows zusammenfügen, welche die Ehemaligen am Samstag  zusammen betrachten können.

Während meiner Zeit in diesem Projekt ist mir aufgefallen, dass das „Ehemaligen-Projekt“ eines der am meisten arbeitenden Projekte ist, da sie nicht nur ein Fest vorbereiten, an welchem sie etwas präsentieren, sondern zusätzlich noch das Ehemaligentreffen.  Dies in einer Projektwoche von fünf Tagen zu organisieren, in welchem nur sieben Schüler und vier Lehrerinnen sind, ist noch eine weitere Herausforderung, welcher sich meiner Meinung nach die Gruppe exzellent und vorbildlich stellt. Ich bin sehr dankbar dafür, dass mich die Gruppe - trotz ihres ganzes Stress - , sehr herzlich aufgenommen hat und mir jede Frage, die ich bezüglich des Projektes und der AG hatte, beantworten konnte.

Außerdem ist das ständige Hoch-und Runterrennen eine Qual bei diesen Temperaturen, weil sich das Vorbereitungszimmer im zweiten Stock und die Präsentationsräume im Erdgeschoss befinden.  Ein kleiner Hoffnungsschimmer für die Gruppe ist das Essen - süßes und salziges - , welches jeder mitbringt. Da rennt mal auch freiwillig über die Treppen - auch ich hatte das Privileg des Öfteren die Treppen zu überlaufen und ins ‚heilige Lehrerzimmer‘  zu gehen, was nach 13 mal reintreten gar nicht mehr so ‚heilig‘ war. 

(jk)

Upcycling - ein wichtiger Schritt für die Umwelt

(Freitag, 20.07.2018, 09:24 Uhr)

Reporter: Was machen Sie bei ihrem Projekt genau?

Könemund: Aus alten Sachen, die man sonst wegwirft, irgendwas Neues, Schönes machen. 
Reporter: Was verwenden Sie dafür und was machen Sie daraus?
Könemund: Alte Kleidungsstücke und dann kann man zum Beispiel Taschen daraus machen oder einen Rock nähen.
Reporter:  Warum nicht alte Kleider wegschmeißen und neue Taschen kaufen?
Könemund: Weil man dann immer mehr Ressourcen verbraucht und so kann man die Ressourcen sparen, indem man einfach nicht immer so viel wegwirft und so viel Müll produziert, sondern alte Sachen so lang wie möglich verwendet und etwas Neues, Schönes daraus herstellt.
Reporter: Haben Sie sich deshalb für dieses Projekt entschieden?
Könemund: Mhm!
Reporter: Wo finden wir Sie am Samstag und was wollen Sie auf dem Schulfest machen?
Könemund: Wir sind hier in 106. Hier werden nur die Sachen ausgestellt, die bei diesem Projekt entstanden sind. 

(cr, gm)

Natur als Inspiration und Kraftquelle 
(Freitag, 20.07.2018, 10:09 Uhr)

Ein Dorf bauen, den Bürgermeister wählen und Regeln aufstellen - was man nicht alles im Wald erleben kann… Im Projekt „Naturinspiration“ bei Frau Fertig und Frau Wotherspoon-Ziegler haben die Kinder die Natur mit allen Sinnen entdecken, spüren und genießen können. Ganz ohne Plan und Aufgaben gehen Sie jeden Tag gemeinsam in den Wald und dürfen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. So haben sie einfach entschieden ihr eigenes kleines Dorf im Wald zu bauen und zwar nur mit Materialien, die im Wald zu finden sind. Sie bauten sich Hütten, veranstalteten eine eigene Bürgermeister- und Gemeinderatswahl und wer gegen die von ihnen aufgestellten Gesetze verstieß, wurde gefangen genommen. So bauten sie sich selber ein ‚Spiel‘ auf und hatten ihren Spaß ohne Vorgabe, ohne Handy oder ähnliches. Am Donnerstag und Freitag wurden sie dann gelehrt, was für Bäume und Blumen es gibt und wie man sie unterscheidet. Auch haben sie viel über die Waldmitbewohner gelernt. Das hat den Kindern sogar so sehr gefallen, dass sich 4 Mädchen dazu entschieden, noch länger im Wald zu bleiben als die restliche Projektgruppe.

„Der Wald ist eine Quelle für Kraft“, so Frau Fertig, als sie uns erzählt, warum sie dieses Projekt organisiert hat. In den letzten Jahren hatte sie die Erfahrung gemacht, dass der Wald eine gute Quelle ist, um Kraft zu tanken und sich einfach mal eine Erholung von der Welt voller Geräte und Internet zu gönnen. So fing sie an, sich immer mehr in das Thema Wald einzulesen und fand viele wissenschaftliche Artikel darüber, dass der Wald gut für die Gesundheit sei.

Sie wollte die Kinder den Wald spüren lassen - nicht  durch Worte oder Gedanken, sondern durch fühlen und sehen. Nicht wie im Unterricht, wo die Lehrer erzählen und die Kinder zuhören, sondern in der Praxis. Und das ist ihr mehr als gelungen!  Die Kinder sind begeistert  vom Wald und würden nach dieser Woche sogar mehr Zeit dort verbringen als im Internet!!!


     


(lk, rt, ew)


Unterricht auf Rädern

(Freitag, 20.07.2018, 10:20 Uhr)

Radfahren anstatt Unterricht – dies war diese Woche für die Schüler im Projekt „Radtouren“ möglich. Was sie darüber denken und wie es für die Lehrer war lesen Sie hier:

Die Schülersicht

Wieso bist du in diesem Projekt? Weil mir Fahrradfahren generell Spaß macht und weil ich im Kraichgau bisher noch nicht so viel unterwegs war.

Was waren deine Erwartungen von der Tour? Haben sie sich erfüllt? Die Erwartungen waren, dass die Tour nicht zu schwer wird, aber auch nicht zu einfach. Es war eigentlich richtig perfekt.

Was macht dir an der Radtour Spaß? Dass man gefordert wird, wenn es den Berg hochgeht, aber wenn es runtergeht man wieder richtig schnell fahren kann.

Hast du was aus dem Projekt mitgenommen? Ja, ich hab gelernt, dass man beim Radfahren in der Gruppe ziemlich aufpassen muss. Das hab ich vorher noch nie gemacht. Ebenso, dass man aufpassen muss, nicht zu schnell fährt, nicht zu langsam, dass man nicht einem hinten drauffährt. 

Die Lehrersicht

Wieso leiten Sie dieses Projekt? Weil ich gerne Radfahre und weil ich finde, wenn wir die Möglichkeit haben, außerhalb des Unterrichts Dinge in der Schule zu machen, dass es gut ist, wenn wir es auch in der Natur machen.

Was waren Ihre Erwartungen von der Tour? Haben sie sich erfüllt? Meine Erwartungen waren, dass wir eine schöne Tour in der Umgebung zum Teil auch zum Thema „Karl Wilhelmi“ machen können. Ich habe erwartet, dass sich eine Gruppe findet, die auch Spaß an solchen Dingen hat. Das hat sich erfüllt. Was mir sehr gut gefallen hat, war dass die Gruppe motiviert und auch beim Radfahren diszipliniert war. Das ist sehr gut und notwendig, um solche Projekte zu machen.

Wie lange sind sie gefahren? Wohin? Wir haben 3 Touren gemacht. Eine Eingewöhnungstour über Zuzenhausen und wieder zurück. Die 2. Tour sollte zum Dilsberg führen, da aber die Temperaturen doch sehr ansteigend waren, haben wir die Tour geändert und haben eine Rundtour über Epfenbach, Eschelbronn und wieder zurück.

Was macht Ihnen an der Radtour Spaß? Das Fahren, das Naturerlebnis, auch ein bisschen sportliche Anreiz. Ich fahre gerne Rad und mache auch öfter Radtouren privat.

(sl)


"Sagen Sie jetzt nichts, Herr Weißmann!"

(Freitag, 20.07.2018, 10:33 Uhr)

1. Wie fanden Sie die Projektwoche?          2. Freuen Sie sich auf das Sommerfest? 

     

3. Hat sich das erfüllt, was Sie sich vorgenommen hatten?

(ak, ps)


"Ernährung mit allen Sinnen" - eine wahre Gaumenfreude!
(Freitag, 20.07.2018, 10:43) 

Das Projekt „Ernährung“ kochte am Donnerstag asiatisch. Sie machten vegetarische Gerichte mit vielen verschiedenen Gewürzen und Kräutern.

Am Morgen besprachen sie das Tagesthema ,,Asiatische Küche“ und lernten  einige Kräuter kennen, wobei sie diese auch probieren konnten. Dann teilten sie die Gerichte einzelnen Gruppen zu. Jede Gruppe hatte ein Haupt- und Nebengericht zuzubereiten. Nach ein paar Stunden in der Küche konnten die Gerichte probiert werden. Als letztes wurde –wohl oder übel – das beim Kochen entstandene Chaos beseitigt.

Das sind die verschiedenen Gerichte vom Donnerstag:

Rote Linsen mit Koriander, Gemüse/Auberginen-Curry, Palak Paneer, Gemüsepfanne in Kokosmilch, Gemüsesalat mit Erdnusssoße, Bananenbällchen, Guacamole, gebackene Ananas & Banane, Tofugemüse, Minzchutney und Kaiserschmarrn.

(vk)

Gemeinsam die Welt wahrnehmen
(Freitag, 20.07.2018, 11:22 Uhr)

Diese Woche waren die Schüler aus dem Projekt „Wandern“ in Wäldern auf den Spuren Karl Wilhelmis unterwegs und hatten viel Spaß. Doch wie fand es Herr Gund? Er hat uns freundlicherweise ein paar Sätze  vervollständigt.

Die letzten 4 Tage waren für mich… sehr entspannt.

Am besten fand ich…, dass die Gruppe gut miteinander umgegangen ist.

Am meisten hat mich gestört, dass … einige nicht den Weg zu uns fanden.

Wandern mit einer großen Gruppe ist…  für alle eine Bereicherung, da man gemeinsam die Welt bewusster wahrnimmt.

Aus diesem Projekt hab ich mitgenommen…, dass leider immer weniger Kids wandern.

Am Samstag werden wir den Gästen… ein schönes Plakat präsentieren.

Zusätzlich hat Herr Gund uns auch ein paar Impressionen aus den Tagen bereitgestellt:

(sl)

"Italienisch ist purer Luxus, einfach schön!" - Ein Interview

mit Herrn Krumnow

(Freitag, 20.07.2018, 11:34 Uhr)

Reporterin: Was gefällt Ihnen an dieser Sprache?
Hr. Krumnow: Der Klang und dass sie sehr emotional ist.
Reporterin: Ist Italienisch Ihrer Meinung nach eine schwere Sprache.
Hr. Krumnow: Nein, es ist eine sehr einfache Sprache, viel leichter als z.B. Latein, da gibt es viel weniger Fälle. 
Reporterin:  Kann man Italienisch leicht von anderen Sprachen ableiten?
Hr. Krumnow: Ja, es ist einfacher zu lernen, wenn man schon andere romanische Sprachen beherrscht, wie Französisch oder Spanisch.
Reporterin: Haben Sie ein italienisches Lieblingswort?
Hr. Krumnow: Hm, dolce, das bedeutet süß, man benutzt es in vielen Bereichen, z.B. bei einem Eis oder einem kleinen Mädchen und in der Musik.
Reporterin: Gibt es ein italienisches Gericht dass sie am meisten Mögen?
Hr. Krumnow: Penne Arrabbiate. Das bedeutet "wütende Nudeln" [Anm. d. Red.: wörtlich eigentlich Federn], weil es so scharf ist. (lacht)
Reporterin: Wie klingt Italienisch im Gegensatz zu Deutsch für Sie?
Hr. Krumnow: Weicher, viel schöner, besser, musikalischer, ein Geschenk Gottes, wie Cabrio fahren also purer Luxus. (lacht)

(hk)

The Show must go on...
(Freitag, 20.07.2018, 12:23 Uhr)

„Sonnenuntergang hinter mir, Kumpels um mich herum, während ich auf der Straße kreuzte, Wind in meinen Haaren, niemand kann uns aufhalten, wir fühlen uns wild und frei - zu viel, zu viel Sommerhitze … zu viel, zu viel Sommerhitze…“

"Steppenwolf", "Rolling Stones" – unsinnige Namen sind die Merkmale großer Klassiker. Da stellt sich die Frage, ob die Newcomer Band unserer Schule da mithalten kann. Mit ihrem Song „Salty Fish“ [Anm. d. Red.: dt.: salziger Fisch] stellen sie eine gute Grundlage. Wie die Schüler auf diesen Titel kamen? Sie gestalteten ein Plakat mit Begriffen, die man mit Sommer in Verbindung bringt.

Ihre eigene Komposition ist doch recht schlicht und einfach gestaltet; einfaches C-Dur - was sich noch ändern kann - , schlichter 4/4-Takt, welchen das Schlagzeug seltsamerweise bei der Probe noch ohne Metronom spielte, die Reihenfolge noch nicht feststehend; monoton und dennoch rockig. Das Klavier spielt verkürzte Akkorde, damit es sich gut in die anderen Instrumente eingliedert und nicht zu voll wirkt.

Die eigene Komposition besteht aus folgenden „Teilen“: Intro A, Intro B, Strophe 1, Refrain 1, Saxophon-Solo, Strophe 2,Refrain 2, Gitarren-Solo, Refrain 3, Bridge und Refrain.

Die Sängerin, die am Dienstag leider erkrankt war, scheint sich gut erholt zu haben – ihr Alt strahlt bereits wieder. Auch die anderen Instrumente, die ihre Stimme jeweils selbst geschrieben haben, haben zusammen einen tollen Klang, Valentin Drayer am Bass spielt die Grundtöne, Samuel Huber die Akkorde; Slights (gleitend) und Bendings (ziehend) - sowie das Solo.

(ez)


Weg auf dem Jakobsweg

(Freitag, 20.07.2018, 12:41 Uhr)

Wir besuchten heute das Projekt „Wir sind dann mal weg“, die über einen Teil des Jakobswegs pilgerten und gestern zurückkamen. Diese Route führte sie folgendermaßen:
Zugfahrt von Sinsheim nach Adelsheim-Übernachtung im Kloster Schöntal; Wanderung nach Züttlingen-Übernachtung in einem Reiterhof; Wanderung nach Jagsthausen-von dort mit dem Zug  nach Sinsheim.

Wir haben heute ein kurzes Interview mit einigen Protagonisten geführt:

Reporter: Was fandet ihr gut?
Schüler:
Wir fanden die Landschaft toll, an der wir vorbeiliefen und gelegentlich auch pausierten. Wir besichtigten auf unseren Weg auch eine Burg. Es war am Ende sehr erfrischend in die Unterkunft zu kommen und sich, bei gemeinsamen Spielen und Gesprächen, auszuruhen. Außerdem fanden wir unsere Mitmenschen sehr nett.
Reporter:
Warum habt ihr euch für dieses Projekt entschieden?
Schüler:
Weil wir Aktivitäten in der Natur unternehmen wollten.
Reporter:
Was fandet Ihr an der Gruppe toll?
Schüler:
Wir fanden es schön, dass es immer unterschiedliche Gesprächsthemen gab und niemand ausgeschlossen wurde.
Herr Strnad:
Ich fühlte mich wie ein Kind, das gerade viele Geschenke bekommen hat.
Reporter:
Was fandet ihr interessant?
Schüler:
Es war sehr interessant,  dass wir den Weg mal selbst erlebt haben.

(df, lm)


Schule ohne Unterricht! - Ein Kommentar zu den Projekttagen

(Freitag, 20.07.2018, 13:15 Uhr)

Schule ohne Unterricht? Das heißt am Wilhelmi-Gymnasium aber noch lange nicht Stillstand! Eine Woche lang haben die Schülerinnen und Schüler mit allen (Lehr-)Kräften das Schulhaus und die Stadt auf den Kopf gestellt.

Schule ohne Unterricht, das heißt bei uns trotzdem Bildung! Von Naturerlebnissen mit Insekten und Bäumen über die Geschichte unseres Schulnamens bis hin zum Einblick in die Welt des Journalismus – diese Woche hatte einiges zu bieten. Die Projektwoche in diesem Jahr wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben als eine Woche voller bunter Eindrücke, voller neuer Bekanntschaften und vor allem voller Ausflüge und Einblicke in die Welt außerhalb des Schulgebäudes. Mit riesigem Engagement waren sowohl die Lehrerinnen und Lehrer bei der Projektplanung dabei, als auch die Schülerinnen und Schüler, die in dieser Woche begeistert mitgearbeitet haben.

Nachhaltigkeit wurde in dieser Woche groß geschrieben! Wer altes Zeug zu Hause rumliegen hatte, konnte beim Upcycling lernen und ausprobieren, was eine Alternative zum plumpen Wegwerfen sein könnte. Aber nachhaltig sind alle Projekte, die in dieser Woche stattfanden: Die einen schnupperten in ihre Zukunft an der Universität, die anderen lernten eine neue Sprache, wieder andere  bauten einen Klassenraum im Freien. Kunst, Musik und Tanz kamen dabei auch nicht zu kurz und ganz Sinsheim darf sich ab dieser Woche über bunte Stromkästen freuen.

Projektwoche am Wilhelmi-Gymnasium heißt eine Woche voller Eigeninitiative aller, voller neuer Ideen, voller Spaß und Freude und vor allem voller Querdenken! Der Dank gilt dabei allen, die die Schule in dieser Woche zu einem besonderen Ort gemacht haben, an dem sich jeder ausprobieren konnte und zu einem Ort, der nicht nur Stress und Lernen bedeutet!

Wenn wir nun aber alle ehrlich sind freuen wir uns riesig auf die Sommerferien und haben uns diese nach dieser Woche ohne Unterricht – aber eben voller Bewegung – auch redlich verdient!

(fm)