Bildungspolitiker diskutieren am Wilhelmi

„Die Schulen in Sinsheim und Umgebung leisten hervorragende Arbeit und legen damit eine solide Grundlage für die Zukunft ihrer Schülerinnen und Schüler“, fasste Dr. Albrecht Schütte, Abgeordneter des Wahlkreises Sinsheim, seine Besuche an mehreren Schulen im Wahlkreis zusammen.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Kultus, Jugend und Sport der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, Karl-Wilhelm Röhm, besuchte der regionale Abgeordnete Dr. Albrecht Schütte neben der Elsenztalschule in Bammental, dem Wilhelmi-Gymnasium in Sinsheim und dem Adolf-Schmitthenner-Gymnasium in Neckarbischofsheim auch die Realschule Waibstadt sowie die Grund- und Werkrealschule in Angelbachtal.

Am Wilhelmi-Gymnasium diskutierten Dr. Albrecht Schütte und Karl-Wilhelm Röhm zunächst über die Herausforderungen im Zuge der Entscheidung, dem Sinsheimer Gymnasium keinen G9-Zug zu genehmigen. Dabei werde in der Öffentlichkeit oft ein falsches Bild von G8 vermittelt. Entgegen der Vermutung, dass Schülerinnen und Schüler gerade in der Unter- und Mittelstufe zu wenig freie Zeit am Nachmittag zur Verfügung hätten, gäbe es am Wilhelmi-Gymnasium lediglich einen Tag, der volle sieben Unterrichtsstunden umfasse. „In der Regel haben unsere Schülerinnen und Schüler sechs Unterrichtseinheiten am Tag – da bleibt nach wie vor noch Zeit für Freizeitaktivitäten am Nachmittag“, sagte Schulleiter Thomas Gißmann. Selbstverständlich könne diese Zeit aber auch an der Schule – im Rahmen der offenen Ganztagsform – verbracht werden. CDU-Bildungspolitiker Karl-Wilhelm Röhm interessierte sich bei seinem Besuch auch für die Vorstellungen des Schulentwicklungsteams hinsichtlich der zukünftigen Ausgestaltung der gymnasialen Oberstufe. „Hintergrund ist eine Entscheidung der Kultusministerkonferenz, künftig nur noch vier statt fünf Prüfungsfächer zuzulassen“, erläuterte Abgeordneter Röhm, der selbst lange Jahre ein Gymnasium auf der Schwäbischen Alb geleitet hat. Bei der entsprechenden Umstellung in Baden-Württemberg könne man den Schülerinnen und Schülern eine Wahlmöglichkeit zur Vertiefung einzelner Fächer, wie z.B. Mathematik anbieten. „Einer solchen Schärfung des Profils stehen wir sehr offen gegenüber“, sagten die Vertreter des Wilhelmi-Gymnasiums.



Dr. Albrecht Schütte (Dritter von rechts) und Karl-Wilhelm Röhm (ganz rechts) mit Vertretern des Wilhemi-Gymnasiums